5 Tipps für schöneres Grafikdesign

Du möchtest etwas gestalten? Eine Einladung, einen Flyer oder eine Visitenkarte? Schau dir die diese 5 Tipps für schöneres Grafikdesign an, bevor du loslegst:

1. Plane bevor du startest

Der erste meiner 5 Tipps für schöneres Grafikdesign lautet Planung! Planung bedeutet zu skizzieren, Ideen zu spinnen und sich ein Layout zu überlegen. Außerdem bedeutet es, dass du dir überlegen solltest, welche Farben und Formen (je nach Branche, Thema, etc. kann man besser und schlechter geeignete Farben oder Formen wählen – mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag) du verwenden möchtest und welchen Stil du insgesamt einsetzen möchtest (Flat mit Illustrationen oder einfache Grafiken, realistisch mit Bilder, etc.).

2. Verwende eine Schriftfamilie

Das Fachgebiet der Typografie ist ein riesiges und braucht sehr viel Übung und Studium, um ein Profi zu werden. Wenn du neu im Grafikdesign bist, dann kannst du dich an eine einfache Regel halten: Wähle eine Schrift aus, die aus mehreren Schriftschnitten (Light, Regular, Bold, Black, etc.) besteht. Eine Schrift mit mehreren Schnitten wird Schriftfamilie genannt. Der Vorteil einer Schriftfamilie ist, dass das Design insgesamt einheitlich bleibt, aber man durch die unterschiedlichen Schnitte auch eine Dynamik und Varietät bekommt. Die Schrift sollte natürlich je nach Thema, Branche oder Anlass passend gewählt werden (dazu aber auch in einem anderen Blogbeitrag mehr). Für kleinere persönliche Projekte kann ich dir hier Google Webfonts empfehlen. Dort kannst du unter zahlreichen Schriften auswählen.

3. Lass genügend Weißraum

Weißraum bezeichnet den gesamten Raum eines Designs, der unbefüllt von Elementen ist. Auch wenn es ein blauer Hintergrund ist, der an manchen Stellen leer steht, heißt er Weißraum. Viel Weißraum macht das Design ruhiger und ist schöner anzusehen. Wenig Weißraum führt zu überladenen Designs, wo sich das Auge nicht mehr richtig auskennt und orientieren kann. Daher ist es wichtig, dass du soviel Weißraum wie nur möglich lässt. Hier zwei Beispiele mit viel und wenig Weißraum:

4. Gib dem Design eine visuelle Hierarchie

Der vorletzte meiner 5 Tipps für schöneres Grafikdesign ist es deinem Design eine visuelle Hierarchie zu geben. Visuelle Hierarchie bedeutet, dass die unterschiedlichen Elemente in deinem Design verschiedene Gewichtungen haben. Etwas sticht mehr ins Auge als das andere – und das sollte man bewusst so gestalten. Durch große Elemente, starke Farben, Deckkraft oder auch die Positionierung kann ich die Elemente stärker hervorheben. Und kleine Elemente, die weniger Deckkraft haben oder blasse Farben tragen werden als weniger gewichtig angesehen. Das Auge soll also immer gleich zu den wichtigsten Elementen gezogen werden.

Visuelle Hierarchie auf der Startseite von Apple. Die Augen wandern zuerst zu den wichtigsten und gewichtigsten Elemente, die in diesem Fall das Foto und die beiden Überschriften sind. Quelle

5. Schau auf die Durchgängigkeit

Dein Design sollte durchgängig sein. Wenn du dich für eine Schrift oder Schriftfamilie entschieden hast, dann verwende sie durchgängig. Wenn du eine Farbpalette definiert hast, verwende sie kontinuierlich. Und wenn du dich für einen Stil entscheidest, dann bleibe diesem Stil in deinem Design treu. Alles sollte ein Gesicht haben.

Durchgängigkeit erkennt man bei Behance unter anderem an den eingesetzten Schriften (eine Schriftfamilie), Formen (Buttons immer abgerundet) oder Farben (schwarz, weiß und blau). Quelle